Schulentwicklungsplanung (SEP) – sie ist der Versuch, die äußeren Bedingungen für guten Unterricht vorausschauend sicher zu stellen. Damit ist eine zentrale Aufgabe der Schulträger (auch: Sachaufwandsträger) angesprochen, überwiegend Gemeinden und Kreise. „Die richtige Schule zur rechten Zeit in passender Größe am richtigen Ort“ – so wird die Zielsetzung von Schulentwicklungsplanung gelegentlich salopp beschrieben.
Schulentwicklungsplanung bedeutet:
- Zielsetzungen der Planung benennen,
- zurückliegende Entwicklungen dokumentieren und analysieren,
- Schulraumbestand nach Umfang und Qualität zu erfassen,
- Prognosen des Schüleraufkommens zu erstellen,
- die daraus resultierenden Versorgungsbedarfe mit dem Gebäudebestand abzugleichen und
- Festlegungen zu treffen, wie viele Gebäude in welcher Größe künftig benötigt werden.
Mit den im Werkzeugkasten enthaltenen Materialien ist ein Schulentwicklungsplan zwar nicht vollständig zu erstellen, jedoch bieten sie die Möglichkeit, den Planungsprozess sinnvoll aufzubauen und zur Dokumentation auf bewährte Formate zugreifen zu können.
Literaturhinweis: Voraussichtlich im Herbst 2001 erscheint im IFS-Verlag eine Neubearbeitung des bewährten „Ratgebers Schulentwicklungsplanung“ (Mauthe/Pfeiffer/Rösner 1996; im Buchhandel nicht mehr erhältlich).
Aufstellung von Schulentwicklungsplänen
Aus - und Einpendler Sekundarschulen
Datenerhebung Schulentwicklungspläne
Empfehlungen zur Form von wissenschaftlichen Berichten
Fruchtbarkeitsquoten - Berechnung
Mustergliederung:
Schulentwicklungsplan - Großstadt
Schülerzahlenentwicklung - Gesamtschule
Schülerzahlenentwicklung -
Gymnasien
Schülerzahlenentwicklung - Hauptschulen
Schülerzahlenentwicklung -
Integrierte Gesamtschulen
Schülerzahlenentwicklung -
Realschulen
Schülerzuwachs - Neubaugebiete
